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I. Allgemeine Charakteristik




Der Komplexer Satz ist jeder Satz, deren Bestandteile eine Subjekt-Prädikat-Struktur haben, d.h. der Komplexer Satz besteht mindestens aus zwei Elementarsätzen. Die Elementarsätze können nicht immer explizit eine Subjekt-Prädikat-Struktur besitzen: Das ist gut, das du mich verstehst; Gut, dass du mich verstehst.

In der traditionellen Deutschen Grammatik unterscheidet man nach der Art der Verbindung zwei Typen der komplexen Sätze:

‘ Das Satzgefüge: die Elementarsätze werden durch unterordnete Konjunktionen oder durch Relativwörter verbunden: *Ich weiß, dass Berlin die Hauptstadt Deutschlands ist; Ich weiß, woBerlin liegt.

‘ Die Satzreihe: die Elementarsätze werden durch beiordnete Konjunktionen verbunden: *Es ist kalt undwir bleiben zu Hause.

In der traditionellen deutschen Grammatik werden die konjunktionslose Sätze nicht als selbstständiger Typ betrachtet, sondern als Variante des Satzgefüges oder der Satzreihe. Aber das ist nicht korrekt.

Nach der formalen Gliederung unterscheidet man zwei Gruppen:

Die nächste Gliederung ist die semantische Gliederung, d.h. nach den logischen Verhältnissen zwischen den Elementarsätzen.

II. Das Satzgefüge (die Hypotaxe)

Das Satzgefüge (die Hypotaxe) ist ein komplexer Satz, der mindestens aus einem Hauptsatz und aus einem Nebensatz besteht. Das Satzgefüge kann auch mehrere Nebensätze haben. Zwischen den Teilsätzen im Satzgefüge besteht das Verhältnis der Subordination (Unterordnung).

Den strukturellen Grundstock des ganzen Satzes bildet der Hauptsatz. Nebensatz erfüllt die Funktion eines entfalteten Satzgliedes. Den strukturellen Gegensatz zwischen Nebensatz und Hauptsatz veranschaulichen die Entfaltungstransformation (трансформация развертывания) und Ballungstransformation (трансформация свертывания): *Er zitterte von Angst. Warum zitterte er? Er zitterte, weil er Angst hatte. Wer stark ist, darf Optimist sein. Wer darf Optimist sein? Der Starke darf Optimist sein.

Entfaltet oder geballt kann nur der Nebensatz sein, nicht der Hauptsatz.

Zu den Grundcharakteristiken des Nebensatzes gehören:

‘ Er hat den syntaktischen Wert eines entfalteten Satzgliedes;

‘ Seine Modelle und zeitliche Bedeutung werden von denen des Hauptsatzes belagert;

‘ Seine Fähigkeit die Redeabsicht zu drücken wird von der Redeabsicht des ganzen Satzes belagert.

Strukturmerkmale des Nebensatzes:

‘ Unmittelbare syntaktische Verbindung mit einem Satzglied des Hauptsatzes;

‘ Anknüpfung durch eine subordinierende Konjunktion oder durch ein Relativwort;

‘ Eine spezifische Wortstellung (Endstellung des finiten Verbs).

Die funktionale Klassifikation der Nebensätze:

1.Subjektsätze (придаточное подлежащее): wer ist etwas? Wer macht etwas? *Wer wagt, gewinnt.

2.Prädikativsätze (придаточное сказуемое): Wer/Was/Wie ist das Subjekt? *Ein Glück ist, dass wir heute studieren.

3.Objektsätze (дополнительное): Akk/Gen/Dativobjekte; *Ich erinnere noch daran, wie wir uns kennen gelernt haben.

4.Attributsätze (определительное): Welcher? Was für ein? *Hunde, die bellen, beißen nicht.

5.Adverbialsätze:

‘ Lokalsätze (места): Wo? Wohin? *Nächsten Sommer fahren wir dorthin, wo wir uns den letzten Mal erholt haben.

‘ Temporalsätze (времени): Wann? Bis wann? Wie oft? »während«, »als« (zur Bezeichnung der Gleichzeitigkeit),»nachdem« (Vorzeitigkeit) und »bevor«, »ehe« (Nachzeitigkeit). *Als wir in Deutschland waren, besuchten wir schöne Städte.



‘ Modalsätze (Sätze der Art und Weise; образа действия); *Er duschte, in dem er eine Arie sang.

‘ Komparativsätze (сравнительное): *Das Problem war schwieriger, als wir erwartet hatten (+wie)

‘ Konsekutivsätze (следствия): im Deutschen mit »dass«, »sodass«, »als dass« eingeleitet. *Es war so dunkel, dass wir kaum etwas sehen konnten.

‘ Kausalsätze (причины): Warum? im Deutschen mit »da« oder »weil« eingeleitet * Ich lege den Mantel nicht ab, weil es zu kalt ist.

‘ Finalsätze (цели): mit »damit« oder als Infinitivgruppe mit »um. .. zu« eingeleitet * Ich helfe der Mutter, damit sie mehr Freiheit hat;

‘ Konditionalsätze (условное): durch Konjunktionen (»wenn«, »falls«, »insofern. ..«) eingeleitet *Wenn das Wörtchen „Wenn“ nicht wär´, wär´ mein Vater Millionär;.

‘ Konzessivsätze (уступительное): mit den Konjunktionen »obwohl«, »obgleich«, »obschon«, »wenn auch« eingeleitet * Wie dem auch sein, wir lernen die deutsche Grammatik;

‘ Restriktivsätze (ограничительное): so viel ich weiß, studierst du Fremdsprachen.

III. Die Satzreihe

Die Satzreihe ist ein komplexer Satz, der mindestens aus zwei gleichrangigen Elementarsätzen besteht. Die Elementarsätze sind miteinander durch beiordnende Konjunktion geordnet, die die Wortfolge nicht beeinflusst:

* Der Winter ist gekommen, aber es gibt leider immer keinen Schnee.

Die traditionelle Grammatik klassifiziert alle Satzreihen in 4 Typen:

‘ Kopulativ-verbundene — und;

‘ Positiv-verbundene — oder;

‘ Adversativ-verbundene — aber;

‘ Kausal-verbundene — denn.

Aber diese Klassifikation ist für praktische Zwecken nicht geeignet. Sie spricht von keinen Verhältnissen in den Elementarsätzen. Die neuen Untersuchungen zeigen, dass zwischen den Elementarsätzen in der Satzreihe ähnliche Verhältnisse bestehen können wie im Satzgefüge. Deshalb unterscheidet man:

‘ Satzreihe mit Subjektverhältnis: Ich studiere hier und das gefällt mir sehr gut.

‘ Satzreihe mit Objektverhältnis: Du bist hilfsbereit, und das finde ich prima.

‘ Satzreihe mit Attributverhältnis: Es war einmal ein König, und der hatte eine schöne Tochter.

‘ Satzreihe mit Temporalverhältnis:

—Gleichzeitigkeit;

—Nichtgleichzeitigkeit.

‘ Satzreihe mit kausal-konsekutivem Verhältnis: Es wird hell und wir können weiter arbeiten.

‘ Satzreihe mit finalem Verhältnis: Geh zu ihm und erzähle ihm ein Märchen.

‘ Satzreihe mit konzessivem Verhältnis: Die Stunde ist zu Ende, aber wir haben das nicht bemerkt.

‘ Satzreihe mit restriktivem Verhältnis: Wir möchten uns ausruhen, aber noch geht das nicht.

‘ Satzreihe mit Verhältnis der reinen Gegenüberstellung: Ich mache mit Aufgabe, und meine kleine Schwester spielt mit dem Computer.

‘ Satzreihe mit alternativem Verhältnis: Wollen wir weiter arbeiten oder wollen wir ausruhen?

IV. Konjunktionslose Sätze

Konjunktionslose Sätze sind ein selbständiger strukturell-semantischer Typ, d.h. sie gehören weder zu den Parataxen, noch zu Hypotaxe. Bei der Klassifikation der konjunktionslosen Sätze unterscheidet man zwei große Gruppen:

‘ Konjunktionslose Sätze mit gleichartigen Teilsätzen;

Darunter unterscheidet man:

offene Strukturen mit beliebigen Zeit der Komponenten: *Das Wasser rauscht, das Wasser schwoll, ein Fischer saß daran.

geschlossene Strukturen, die nur aus zwei Komponenten bestehen: *Ich bleibe hier nicht stehen, ich gehe weiter.

‘ Konjunktionslose Sätze mit ungleichartigen Teilsätzen: das sind immer geschlossene Strukturen (sie bestehen nur aus zwei Komponenten)

Bei der strukturell-semantischer Gliederung unterscheidet man:

‘ KLS mit Subjekt-Verhältnis: *Du hast dich verspätet, das kann jeden passieren.

‘ KLS mit prädikativem Verhältnis: *So bist du: du lässt deinen Kameraden im Stich.

‘ KLS mit Objekt-Verhältnis: *Ich sehe, wir verstehen uns.

‘ KLS mit attributivem Verhältnis: *Ich habe den Eindruck, Sie hören mir ganz nicht.

‘ KLS mit temporalem Verhältnis:

—Gleichzeitigkeit: *Der Himmel ist grau, es schneit.

—die zeitliche Aufeinanderfolge: *Der Unterricht war aus, dann gingen wir nach Hause.

‘ KLS mit finalem Verhältnis: *Er wurde losgeschickt, er sollte Kreide holen.

‘ KLS mit kausal-konsekutivem Verhältnis: *Ich musste anhalten, da war Rotlicht.

‘ KLS mit konditional-konsekutivem Verhältnis: *Kommt Zeit, kommt Rat. Du brauchst sie nur anzusehen, denn weißt du Bescheid.

‘ KLS mit konzessivem Verhältnis: *Du kannst dich auf den Kopf stellen, mehr wirst du nicht erreichen.

‘ KLS mit adversativem Verhältnis: *Mutter kocht, Vater liest Zeitung.

Der Text

I. Begriffsbestimmung

Der Satz ist die kleinste kommunikative Einheit, das bedeutet, dass es größere kommunikative Einheiten gibt, bzw. Texte. Viele grammatische Komponenten der Satzgestaltung (Gebrauch von Pronomen, Artikelwahl, Wortstellung, Tempuswahl) strukturieren nicht nur den Satz, sondern auch den Text.

*Im Kanal (die alte Inf.=das Thema) lag ein Boot (das Rhema). Sie mieteten es (Das Boot) und schwammen dahin. Ein Schwan (Rhema) kam ihnen entgegen. Der Schwan (Thema) und ihr Boot glitten lautlos aneinander vorüber.

In der Grammatik gibt es einige Termini für den Begriff „Text“: komplexes, syntaktisches Ganzes (сложно-синтаксическое целое); supra-phrasische Einheit (сверхфразовое единство); Satzgemeinschaft.

Seit den 60-er Jahren des XX Jahrhunderts entwickelt sich in Rahmen der Texttheorie die Textgrammatik. Als Text bezeichnet man jedes Stück zusammenhängender Rede von einem Wort bis zu dem Roman. Man unterscheidet zwischen dem Großtext (Makrotext) und dem Teiltext (Mikrotext). Der Text ist eine sinnvoll geordnete Menge von Sätzen, d.h. eine strukturierte Einheit, die einen komplexen Sachverhalt als relativ abgeschlossene Sinneinheit darstellt. Gegenstand der Textgrammatik bildet der Teiltext oder Mikrotext. Die oberste Einheit der Textgrammatik ist der monothematische Absatz. Zwischen den Komponenten des Textes gibt es zwei Arten der Verbindung:

‘ Nachbarbindungen (ein Schwan—der Schwan);

‘ Distanzverbindung (ein Boot—ihr Boot)





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